FSV 1913/23 Schifferstadt e.V.

1.Mannschaft : Vorbericht Landesliga Ost, 6.ST

Phönix Schifferstadt   FSV Schifferstadt
Phönix Schifferstadt : FSV Schifferstadt
1.Mannschaft   ::   Landesliga Ost   ::   6.ST   ::   14.09.2018 (19:00 Uhr)

14.09.2018, Alex Hödl

Spiel des Jahres

Phönix Schifferstadt morgen gegen FSV

SCHIFFERSTADT. Morgen, 19 Uhr, herrscht in Schifferstadt wieder Ausnahmezustand. Das Landesliga-Derby zwischen Phönix und dem FSV dürfte nach dem Rettichfest eines der bedeutsamsten Ereignisse in der Stadt sein.
Phönix-Trainer Ediz Sari (48) kennt die Bedeutung dieser Partie. „Als Spieler des FSV habe ich oft gegen Phönix getroffen“, erinnert sich der Coach. Seine Mutter habe die Zeitungsartikel von damals aufgehoben, die er nun wieder angeschaut habe.Mit der Gegenwart ist Sari noch nicht zufrieden. „Es gibt zu viele schwache Phasen in unserem Spiel. In Geinsheim haben wir nach gutem Beginn eine 2:0-Führung abgegeben“, moniert der Trainer. Die Findungsphase halte weiterhin an. Sari scheut sich daher nicht, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. So nahm er Innenverteidiger Steffen Gaul vor dem Duell bei dessen ehemaligem Klub aus dem Team und brachte den im Sommer von den eigenen A-Junioren aufgerückten Simon Radoy. „Simon hat seiner Aufgabe prima gelöst“, lobt Sari den Abwehrspieler.
Gegen den FSV kehrt wohl der zuletzt lädierte Pietro Berrafato zurück. „Egal, wer aufläuft, ein Derby ist immer eine besondere Partie. Da spielen Tabellenstand und aktuelle Form keine große Rolle“, ist Sari überzeugt.

Sicher nicht auflaufen wird auf der Gegenseite Spielertrainer Christoph Mehrl (30). „Bei einem Pressschlag im Spiel in Bodenheim habe ich mir eine Schienbeinverletzung zugezogen“, berichtet Mehrl. Die Schwellung sei zwar zurückgegangen, aber ein Hämatom zurückgeblieben. Der Coach hofft, dass die ursprünglich veranschlagte Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen reduziert werden kann. Sein Fehlen ist deswegen so gravierend, weil der FSV in der Innenverteidigung dünn besetzt ist. Zwar ist Domenic Fröhlich wieder gesund, aber ihm fehlt die Spielpraxis. Gegen Offenbach sah es bei einer 2:0-Führung nach dem ersten Saisonsieg aus, doch am Ende heiß es 2:2.

„Das Derby ist eine große Herausforderung für uns. Die Rollen sind klar verteilt“, sagt Mehrl und sieht sein Team in der Außenseiterrolle. Er baut auf eine Eigenheit: „Bei uns stehen 16 Schifferstadter im Kader, der Großteil von ihnen wird dabei sein. Wir werden alles reinwerfen und mit viel Herz spielen“, ist Mehrl sicher. Mit einem Sieg könne man vieles wettmachen. Vergangene Runde sei die Situation ähnlich gewesen. Damals entführte der FSV beim 1:1 einen Punkt aus der Höhle des Löwen.thl

 

Quelle: Die Rheinpfalz


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