FSV 1913/23 Schifferstadt e.V.

700 Zuschauer sehen 2:0-Sieg von Phönix über FSV

Alex Hödl, 15.09.2018

700 Zuschauer sehen 2:0-Sieg von Phönix über FSV

Von Thomas Leimert

Schifferstadt. Mit dem dritten Sieg in Folge klettert Fußball-Landesligist Phönix Schifferstadt in der Tabelle weiter nach oben. Das 2:0 (1:0) gestern Abend im Derby gegen den Nachbarn FSV fällt allerdings unter die Rubrik schwer erkämpfter Arbeitssieg. Die mutig agierenden Gäste sind weiterhin sieglos. Am Ende sangen die Phönix-Spieler im Mittelkreis den Evergreen vom „Derbysieger“ und alle lagen sich in den Armen. Das Ergebnis drückt jedoch nicht aus, wie viel Arbeit die Gastgeber mit den Blauen hatten. Der FSV fand besser ins Spiel und setzte die ersten Akzente. Die Gäste spielten schnell, oft direkt und viel über Außen. Vor allem über ihrer rechte Seite kamen die 13er in der Anfangsphase häufig durch. Die ersten Gelegenheiten hatte Ringelspacher auf Flanke von Hafner per Kopf (7.) und auf Pass von Ferreira (13.). Phönix tat sich schwer, weil das Kombinationsspiel nicht in Gang kommen wollte. Gefährlicher war weiter der FSV. Felix Kleins Schuss nach klasse Pass seines Bruders Fabian kam zu zentral (20.), und nach Hafners Vorlage kam Fabian Klein einen Schritt zu spät (24.). „Bis dahin lief es wie wir uns das vorgestellt hatten. Der Plan ging auf“, sagte FSV-Kapitän Alexander Hödl, der zum Führungsspieler gereift ist. Aus heiterem Himmel führte die erste Phönix-Chance zum 1:0. Nach Flanke von Koc gewann Dominik Jolic das Kopfballduell gegen Nowak (25.). Auch in der Folge hatten die Gäste die bessere Spielanlage, es fehlte nur die Genauigkeit im letzten Spielfelddrittel. Die Platzherren hatten gute Aktionen meist nur aufgrund ihrer individuellen Qualität. „Anfangs waren wir nervös. Aber in der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel unter Kontrolle“, betonte Phönix-Coach Ediz Sari. Die zweite Hälfte begann allerdings mit einer Schrecksekunde für Phönix. Hafner und Ferreira bereiteten vor, doch Ringelspacher brachte den Ball nicht über die Linie (46.). Allmählich fingen sich die Gastgeber. Ihre beste Aktion war ein super Angriff mit Direktspiel über fünf Stationen (56.). Das 2:0 war ein Tor des Willens und die Entscheidung. Demele köpfte an die Latte, doch die Kugel kam zu Kader, der dem Torschützen Rillig prima auflegte (60.). „Mir ist eine Last von den Schultern gefallen, weil ich in den Spielen zuvor noch größere Möglichkeiten hatte. Spielerisch haben wir noch Luft nach oben“, sagte Rillig. Das Tor raubte dem FSV den Glauben an eine Wende. Kader verpasste bei einem Lupfer das 3:0 (69.). „Die Einstellung hat gestimmt, und wir haben guten Fußball gespielt. Dem 2:0 ging ein Handspiel Kaders voraus“, hadert FSV-Spielertrainer Christoph Mehrl.

So spielten sie Phönix Schifferstadt: Wiegand - Radoy (66. Sempert), Berrafato (46. Gaul), Denis Jolic, Koc - Rillig - Höll (61. Wölk), Demele, Dominik Jolic, Maier - Kader FSV Schifferstadt: Fohs - Hafner, Fröhlich, Hödl, Nowak - Tuna, Fleckenstein (74. Sellmann) - Fabian Klein (58. Göllner), Ferreira (68. Striebinger), Felix Klein - Ringelspacher Tore: 1:0 Dominik Jolic (25.), 2:0 Rillig (60.) - Gelbe Karten: Demele, Kader - Fröhlich, Ringelspacher - Beste Spieler: Rillig, Dominik Jolic, Kader - Hödl, Hafner, Fabian Klein - Zuschauer: 700 - Schiedsrichter: Vollmar (Großsteinhausen).


Quelle:Die Rheinpfalz


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