C1 bricht in 2. Hälfte ein - 4:9 Niederlage gg Phönix C2
Gerhard Minikus, 15.08.2013
Im Vorbereitungsspiel gegen die jahrgangsjüngere aber klassenhöhere C2 des Ortsnachbaren SV Phönix erlebte die FSV-C1 nach der Pause einen totalen Einbruch und offenbarte große konditionelle und läuferische Defizite. Dabei legten die ersatzgeschwächten 13er, die weiterhin auf 5 Urlauber verzichten mussten, los wie die Feuerwehr. Bereits nach 3 Minuten hatte der in der ersten Hälfte nie zu kontrollierende Timo Sibilitz nach jeweils toller Vorbereitung von Spielmacher Rui Ferreira eine 2:0 Führung erzielt. Die mit zahlreichen Stützpunktspielern gespickten Gäste reagierten schnell und erzielten unter gütiger Mithilfe des sehr schwachen Schiedsrichters, der zunächst eine klare Abseitsposition nicht ahndete und anschließend einen äußerst zweifelhaften Foulelfmeter pfiff, der im Nachschuß verwandelt wurde, bereits in der 7.min den Anschlusstreffer. Leider musste der dynamische David Buchholz bereits in der Anfangsphase raus, um seine verletzungsbedingte Belastung gering zu halten. Erschwerend kam hinzu, dass der Schiedsrichter mit der Abseitsregel auf Kriegsfuß stand und den Gästen auch das 2:2 nach einer unstrittigen Abseitsposition gewährte (21.min). Die FSV´ler ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und Timo Sibilitz erzielte nach einem Sololauf über das halbe Feld die erneute Führung (25.min). Wenig später fuhren die Phönixler einen schönen Konter, doch der laufstarke FSV-Kapitän Lukas Brütsch rettete im letzten Moment für seinen geschlagenen Torhüter. In der 35. Minute gelang Nico Steuerwald nach Super-Vorarbeit von Timo Sibilitz gar das 4:2. Die Phönixler kamen jedoch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einer gelungenen Einzelaktion des sehr stark auftrumpfenden Auswahlspielers Sandro Di Nunno zum Anschlusstreffer (37.min). In der zweiten Hälfte wurden die FSV´ler von Minute zu Minute schwächer und wirkten gegen Ende "klinisch tot". Neben individuellen Fehlern der FSV´ler wurden die Gäste auch von den ausbleibenden Abseitspfiffen des Schiedsrichters begünstigt, so dass sie innerhalb einer viertel Stunde (41.-55. min) fünf Treffer erzielen konnten. Am Ende stand es 4:9, wobei selbst nach Ansicht der gegnerischen Trainer mindestens 4 Treffer nach Abseitsstellungen fielen, was allerdings keineswegs die deutliche Überlegenheit der Phönixler in Hälfte zwei und deren verdienten Sieg schmälern sollte. Wären sie in den Schlussminuten nicht geradezu fahrlässig mit ihren zahlreichen Chancen umgegangen wäre ein zweistelliger Sieg locker drin gewesen. Beim FSV gewann man die Erkenntnis, dass man die 5 Urlauber gegen einen starken Gegener keinesfalls auch nur annähernd ersetzen kann.