FSV mit verdientem Sieg gegen Schlusslicht Duttweiler
Markus Heberger, 04.10.2013
„13er“ schieben sich in der Tabelle nach oben
Am Tag der deutschen Einheit konnte der FSV einen ungefährdeten 3:1 Sieg gegen den Tabellenletzten VFL Duttweiler landen. Als einziger Kritikpunkt am Feiertag darf die Chancenverwertung der Hausherren herhalten, die besonders in der zweiten Halbzeit zu wünschen übrig ließ. Der FSV versuchte in diesem Spiel den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen, um sein eigenes Spiel vorantreiben zu können. Dies funktionierte auch und die Gäste aus Duttweiler sahen sich in der Anfangszeit der Partie ständig in die Defensive gedrängt. Der FSV kontrollierte in dieser Phase die Partie nach Belieben und spielte sich das ein oder andere Mal schön durch die Abwehrreihe des Gegners, ohne jedoch zu zwingenden Torchancen zu gelangen. Danach zog der FSV das Tempo in der Vorwärtsbewegung nochmals merklich an, woraus die Hausherren auch schnell Kapital schlagen konnten. Einen langen Ball aus der Abwehr konnte Markus Heberger in den Lauf von Fabian Klein spielen, der sich ein Herz fasste und aus 16 Metern halbrechter Position den Ball mit rechts per Drop-Kick in den Winkel des Tores jagte. Der FSV wollte nun mehr und spielte weiter auf den nächsten Treffer. Nach circa 30 Minuten sollte dann das zweite Tor des Tages gelingen. Heberger spielte David Pranschke auf außen frei, der schön in die Mitte zog und den Torhüter Duttweilers mit einem harten Schuss prüfte. Den daraus resultierenden Abpraller konnte Heberger dann aus gut 16 Metern im Tor unterbringen. Im weiteren Verlauf spielte nur der FSV, jedoch nicht ohne sich eine Unkonzentriertheit in der Abwehr zu leisten. Plötzlich wurde ein Stürmer Duttweilers freigespielt und hatte keine Probleme den Ball im Tor der „13er“ unterzubringen. Somit ging man mit einem knappen Vorsprung in die zweite Hälfte des Spiels, obwohl man spielerisch das deutlich stärkere Team war. In den nächsten 45 Minuten konnten spielte man wieder nur auf ein Tor und dieses Mal boten sich den Hausherren hundertprozentige Chance in Hülle und Fülle. Heberger, Breininger und Loch hätten ihre Mannschaft hier deutlich in Führung schießen müssen, scheiterten jedoch entweder an der eigenen Nervosität oder am gegnerischen Torhüter. Bezeichnet eine Szene zur Mitte der Halbzeit. Der wieder gut spielende Pranschke legte den Ball ab auf Heberger, der nur noch einen Feldspieler im Tor vor sich hatte. Jedoch schaffte er es nicht den Ball im Tor unterzubringen, da der Abwehrspieler mit Fuß und Hand auf der Linie parierte. Den fälligen Elfmeter verschoss Kapitän Kevin Schimming und schob den vom Torhüter nach vorne abgewehrten Ball nur an den Torpfosten. Nachdem man auf Seiten der Hausherren schon glaubte, dass alle heutigen Abschlüsse wie verhext sind, setzte Klein zu einem Solo von außen an und dribbelte sich durch die Hintermannschaft von Duttweiler. Als Klein dann noch den Torhüter aussteigen ließ und den Ball locker in die Maschen schob, konnte der FSV endlich über den dritten Treffer jubeln. Der Rest des Spiels verlief eher unspektakulär, obwohl man noch genügend Chancen hatte die Führung auszubauen. Bis Sonntag gegen Hambach muss man die eigene Konzentration vor dem gegnerischen Tor überdenken und mehr Abschlussstärke an den Tag legen, denn dann sollte dem nächsten Sieg bei fokussierter Leistung nichts im Wege stehen.
Quelle:Schifferstadter Tagblatt