FSV 13/23 vor Duell mit heimstarken Lingenfeldern

Daniel Jambo, 28.03.2014

FSV 13/23 vor Duell mit heimstarken Lingenfeldern

äußerst knifflige Aufgabe für den Tabellenführer

Nachdem der FSV 13/23 sehr positiv in die drei ersten, schwierigen Spiele des Kalenderjahres 2014 gestartet ist, wartet am kommenden Samstag um 15:30 Uhr ein erneuter Prüfstein auf die Elf des Trainergespannes Christoph Mehrl und Tobias Armbrüster. Mit den sieben erzielten Punkten aus den Spielen gegen Berghausen, Haßloch und Harthausen liegen die „13er“ weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze und demnach voll im Soll. Geht es nach einigen Experten steht der Meisterschaft des Teams von der Portheide nichts mehr im Weg und man könne schon den Sekt kalt stellen. Von dieser mehr als verfrühten Euphorie wollen die beiden Trainer der Rettichstädter allerdings nichts wissen und mahnen ihre Spieler weiterhin zur vollen Konzentration. „Es sind noch acht Spiele und somit 24 Punkte zu vergeben“, rechnet Mehrl vor. „Wir haben noch lange nichts erreicht und brauchen noch einiges an Kraft und Einsatzbereitschaft, um kein böses Erwachen zu erleben“, so der Coach der „13er“. Dementsprechend forcierten die beiden Übungsleiter auch in der vergangenen Woche wieder die Trainingseinheiten und verlangten ihrem Team einiges ab. Des Weiteren stellten die beiden Trainer klar, dass sich kein Spieler auf dem bereits Erreichten auszuruhen hat, da man sonst mit Konsequenzen zu rechnen hat. Dementsprechend engagiert gestalteten die Spieler von der Portheide sodann auch wieder die Trainingswoche und machen es den beiden Trainern schwer eine Startelf für das Spiel gegen Lingenfeld zu finden. Hierbei brauchen die beiden Trainer auch ein gutes Händchen, da der Gegner aus Lingenfeld wohl ein anderes Kaliber darstellen wird als vergangene Woche der ASV Harthausen. Schon im Hinspiel, beim 2:0 Heimerfolg der Blauweißen, tat man sich äußerst schwer mit der Robustheit des Gegners und die Tatsache, dass die Lingenfelder die Mehrzahl ihrer Punkte zu Hause einfuhr, macht die Sache nicht leichter. Schon in der Vorrunde stand der Sieg des FSV 13/23 auf des Messers Schneide und so warnen die beiden Trainer ihr Team vor der bevorstehenden Aufgabe. Sollte der FSV 13/23 nicht hellwach agieren und eine ähnlich konstante Leistung wie in den vergangenen drei Wochen abrufen, wird man in Lingenfeld Probleme bekommen. Die Mannschaft von Spielertrainer Marco Lechnauer rangiert in der Heimtabelle nur knapp hinter den „13ern“ auf Platz zwei und wird bestrebt sein den Tabellenführer zu besiegen. Der TSV Lingenfeld ist auch wahrlich stärker einzuschätzen als der aktuelle sechste Tabellenplatz aussagt. Bei günstigerem Saisonverlauf stünden die Südpfälzer sicherlich unter den ersten vier und würden ein Wörtchen im die vorderen Plätze mitreden. Nach dem Abstieg in der letzten Saison brauchte man allerdings eine Weile, ehe man sich an die neue Spielklasse gewöhnen konnte und gab in dieser Zeit wichtige Punkte her. Somit steht einer attraktiven Begegnung an diesem Spieltag nichts im Wege und die Mannschaft von der Portheide hofft, dass wieder viele Anhänger die Reise nach Lingenfeld antreten werden um die Mannschaft zu unterstützen. -dj


Quelle:Schifferstadter Tagblatt