B1 hat noch viel Sand im Getriebe
Gerhard Minikus, 07.02.2015
Trotz eines 2:1 Sieges im Testspiel gegen die JSG Römerberg, die wie die FSV´ler in der Kreisliga Vorderpfalz, aber in der Südstaffel spielen, konnten die Trainer mit der Darbietung nicht rundum zufrieden sein. Zunächst hatten die FSV´ler einige Probleme ins Spiel zu kommen, da in der ersatzgeschwächten FSV-Elf, die krankheitsbedingt 4 Stammspieler ersetzen musste, viele Spieler nicht mit der erforderlichen Konsequenz agierten. Erst das überraschende Führungstor durch Rui Ferreiras Heber von der Strafraumlinie (8.min) brachte unsere Mannschaft besser ins Spiel. Bis zur Pause fand die Offensive der Römerberger praktisch nicht statt, da die neuformierte FSV-Innenverteidigung mit Leon Johann und Tim Massott sehr aufmerksam agierte. Kurz vor der Pause gelang B2-Spieler Valerin Veselaj mit einer schönen Direktabnahme nach einer Freistoßflanke von Lukas Brütsch die bis dahin verdiente 2:0 Pausenführung. In einer ereignisarmen zweiten Hälfte neutralisierten sich die Mannschaften weitgehend und die FSV´ler ließen in punkto Laufvermögen, Zweikampfentschlossenheit und Spritzigkeit einiges zu wünschen übrig. Nach einer Stunde gelang den Gästen fast aus dem Nichts der Anschlusstreffer, als der FSV-Torhüter bei einem lang in den Strafraum geschlagenen Ball zu zögerlich raus ging und ein Gästespieler per Kopf schneller am Ball war. Fast vom Wiederanpfiff weg wäre dann fast der Ausgleich gefallen, doch der FSV-Keeper rettete mit einer gelungenen Parade gegen einen durchgebrochenen Spieler und der eingewechselte B2-Spieler Tiago Figueiredo, der eigentlich nur als Zuschauer zum Spiel gekommen war und aufgrund der Personalnot kurzfristig einsprang, rettete auf der Torlinie. Danach tat sich in dem tempoarmen Spiel nicht mehr viel. Die FSV´ler versprühten in der zweiten Hälfte lediglich einmal bei einem Ferreira-Freistoß der knapp vorbei ging im Ansatz so etwas wie Torgefahr. Mit der gezeigten Leistung braucht man sich keinen Ambitionen um eine gute Tabellenplatzierung hinzugeben, da einige Akteure noch große Defizite in vielerlei Hinsicht aufweisen.