B1: Pokalaus im Halbfinale
Gerhard Minikus, 16.04.2015
Im Halbfinale des Kreispokals hatten die FSV´ler das Pech, dass sie ausgerechnet die stärkste Mannschaft des Fußballkreises, den FC Speyer 09, zugelost bekam, die letztlich auch verdientermaßen mit 3:1 die Oberhand behielt. Die körperlich überlegenen Gäste, die durchweg jahrgangsältere Spieler in ihren Reihen haben und derzeit noch ungeschlagen Tabellenführer der Landesliga sind, kontrollierten von Beginn an das Spiel, doch die FSV´ler machten ihnen das Leben ganz schön schwer. Obwohl mit Spielmacher Rui Ferreira, sowie Christopher Reichling und Christian Pereira wichtige Spieler verletzungsbedingt fehlten, mit Joscha Reichertz und Cedric Schiwek zwei Spieler dabei waren, die eigentlich noch in der C-Jugend spielen dürften und darüber hinaus einige FSV-Akteure dem jüngeren Jahrgang angehören, traten die FSV´ler dem haushohen Favoriten ohne Respekt entgegen. So dauerte es bis zur 28. Minuten bis die Speyerer gegen die aufmerksam verteidigenden FSV´ler zu ihrer ersten nennenswerten Torchance kamen, doch ein Flachschuss aus 17 Metern strich flach am FSV-Gehäuse vorbei. Nur zwei Minuten später fiel dann die aufgrund der Spielanteile zwar nicht unverdiente, von der Entstehung her aber glückliche Führung der Speyerer, als ein Gästestürmer aus stark abseitsverdächtiger Position alleine auf das FSV-Gehäuse zulaufen durfte und den Ball am herauseilenden FSV-Torhüter vorbei aus 30 Metern ins leere Tor schoß. Wenig später stand es nach einen geschickt getretenen 18-Meter-Freistoß 0:2, als die FSV-Mauer hochsprang und der Schütze flach unter der Mauer durchschoß (36.min). In der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken des Spiels. Nach einer guten Stunde wurde es aber nochmals richtig spannend, als Innenverteidiger Diogo Marques eine Pröfrock-Ecke lehrbuchmäßig zum 1:2 einköpfte (63.min). Leider bekamen die FSV´ler danach nicht mehr Gelegenheit auf den Ausgleichstreffer zu drängen, weil die Speyerer nur 5 Minuten später durch einen Sonntagsschuß aus gut 30 Metern Entfernung für die Vorentscheidung sorgten. Am Ende hatte man sich gegen einen starken Gegner mehr als achtbar aus der Affäre gezogen und erneut angedeutet, dass man wohl auch in der Landesliga mithalten könnte.