FSV 1913/23 Schifferstadt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Landesliga Ost, 13.ST

Ludwigshafener SC   FSV Schifferstadt
Ludwigshafener SC 1 : 2 FSV Schifferstadt
(0 : 1)
1.Mannschaft   ::   Landesliga Ost   ::   13.ST   ::   04.11.2018 (14:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Markus Hajok, Christoph Mehrl

Assists

Rui Ferreira, Liborio Barba

Gelbe Karten

Kevin Nowak

Torfolge

0:1 (9.min) - Christoph Mehrl (Liborio Barba)
1:1 (80.min) - Ludwigshafener SC
1:2 (87.min) - Markus Hajok (Rui Ferreira)

Spielbericht

Hajok macht ersten Saisonsieg perfekt

Fussball: Im Landesliga-Derby gewinnt der FSV Schifferstadt beim Ludwigshafener SC 2:1 – Gäste dürfen auf Ligaverbleib hoffen

Von Thomas Leimert

 

Ludwigshafen. Fußball-Landesligist Ludwigshafener SC wird am Saisonende wohl in die Bezirksliga absteigen. Nach der 1:2 (0:1)-Niederlage im Kellerduell gegen den Nachbarn FSV Schifferstadt ist der Tabellenletzte nach wie vor sieglos.

Beiden Mannschaften merkte man in der ersten Halbzeit das fehlende Selbstvertrauen nach zwölf Partien ohne Sieg an. Sie waren verunsichert, klare Aktionen waren so selten wie Kombinationen über mehrere Stationen. Beim FSV, der etwas strukturierter wirkte, agierte Spielertrainer Christoph Mehrl überraschend in der Spitze. Eine Variante, die sich früh auszahlte. Barba legte ihm den Ball auf und Mehrl traf mit guter Schusstechnik flach neben den Pfosten (8.).Danach sahen die Zuschauer bis zur Pause eine zerfahrene Partie auf niedrigem Niveau. Fehlpässe, Querschläger, „Kerzen“ und Missverständnisse kennzeichneten das Stückwerk auf beiden Seiten. „Das war den Tabellenständen angemessen. Aber es war klar, dass es keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt“, sagte Mehrl. Strafraumszenen oder gar Höhepunkte gab es kaum. Dennoch kam der LSC zu einer riesigen Ausgleichschance. Weschler hatte den im ersten Durchgang offensiven Außenverteidiger Hodzic bei dessen Vorstoß im Strafraum gefoult. Doch den fälligen Elfmeter vergab Agwaze. Torhüter Rebholz parierte seinen Schuss mühelos (21.).

Nach Wiederbeginn wurde die Partie offener und damit auch farbiger und interessanter. Die Einheimischen lockerten ihre Deckung, was dem FSV gute Kontermöglichkeiten eröffnete. Doch nach Villecco-Flanke hatte zuerst erneut Agwaze die Chance zum 1:1, doch Nowak störte ihn wirkungsvoll (51.). Nach einigen Schusschancen hätte ein Konter über Mehrl, Ferreira und Tuna zum 2:0 führen müssen, doch Hafner vergab freistehend (69.). Dann verlor der alleine vor Geist auftauchende Tuna das Duell gegen den LSC-Torhüter (77.). Der Chancenwucher des FSV schien sich zu rächen. Nach dem besten Angriff der Gastgeber glich LSC-Kapitän Fröhlich auf Vorlage von Agwaze aus (80.).

Danach spielten beide Mannschaften auf Sieg. Auf Pass von Felix Klein vergab Hajok zunächst (83.). Wenig später nutzte er die Vorlage von Ferreira, der viel Tempo und Schwung brachte, zum Siegtor (87.). „Ich musste cool bleiben, nachdem zuvor nur Zentimeter gefehlt haben“, sagte der Joker. In der Nachspielzeit verhinderte Geist gegen Felix und Fabian Klein großartig das 1:3 (90.+1). „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben sich so gut es ging bemüht“, sagte LSC-Trainer Donato Villecco. Mehrl war glücklich: „Wir haben uns für schwierige Wochen belohnt.“

So spielten sie

Ludwigshafener SC: Geist - Bajramaj, Milaimi, Fröhlich, Hodzic (89. Hussain Khail) - Seelinger, Müller (53. Korkmaz) - Karakis (59. Bakar), Gianluca Villecco, Khallaf - Agwaze

FSV Schifferstadt: Rebholz - Hafner, Hödl, Pranschke, Nowak - Tuna (82. Hajok), Weschler - Barba (61. Ferreira), Fabian Klein, Rujak (76. Felix Klein) - Mehrl

Tore: 0:1 Mehrl (8.), 1:1 Fröhlich, 1:2 Hajok (87.) - Gelbe Karten: Hodzic, Fröhlich - Nowak - Beste Spieler: Seelinger, Fröhlich - Ferreira, Nowak, Fabian Klein - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Moritz (Mainz).


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